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Stand: Donnerstag, 26. April 2018 um 09:17 Uhr
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Erziehungspartnerschaft

Konzept einer Erziehungspartnerschaft
 
(zwischen Schülern, Lehrern und Eltern der Trautwein-Grundschule Moosbach)
 
Vorbemerkung:
In der Bayerischen Verfassung wird als oberster Bildungsauftrag der Schule festgelegt:
Die Schule soll nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.
 
Gerade der 2. Halbsatz verpflichtet damit die Schulen, sich nicht mit Wissensvermittlung oder kognitiven Kompetenzen zufrieden zu geben, sondern Schülern eine Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten zu ermöglichen und hierzu soziale Kompetenzen zu vermitteln. Hieraus ergibt sich eine partnerschaftliche Aufgabe von Lehrern und Eltern. Beide Seiten müssen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.In einer pluralistischen Gesellschaft sind nun die Vorstellungen hierzu sicherlich sehr verschieden hinsichtlich der Erziehungsziele und Erziehungsstile. Trotzdem ist ein menschenwürdiges und vernünftiges Zusammenleben in einer Gemeinschaft (Familie, Schule, Gemeinde, Betrieb, Gesellschaft) nur möglich, wenn es gemeinsame Vorstellungen über Erziehungsziele und anzustrebende soziale Kompetenzen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern gibt und jeder bereit ist, diese zu unterstützen und durch festgelegte Verfahrens- und Vorgehensweisen zu realisieren.
 
Alle müssen also „an einem Strang ziehen" in der Überzeugung, dass alles letztlich im Interesse der gemeinsamen Erziehungsaufgabe und zum Wohle der Schüler geschieht.
 
1. Kompetenzen, Erziehungsziele
 
Achtung vor der Würde eines jeden Mitmenschen
Respekt vor der Meinung und der Eigenart unserer Mitmenschen        
Toleranz und Freundlichkeit gegenüber Menschen mit anderer Sprache, Kultur, Religion, Hautfarbe, Lebenseinstellung,…         Höflichkeit und Hilfsbereitschaft (gerade auch gegenüber Schwächeren)
Rücksichtnahme
Zuverlässigkeit
Anstrengungsbereitschaft, Durchhaltewillen, Leistungsbereitschaft
Ordnung halten
Fremdes Eigentum zu achten und pfleglich zu behandeln (Bücher, …)
Lebensraum Schule sauber zu halten und sich hierfür verantwortlich zu fühlen
Ehrlichkeit und Bereitschaft, zu eigenem Fehlverhalten zu stehen und dafür Verantwortung zu übernehmen
Anerkennung und Beachtung von Gesetzen, Schulordnung und Verhaltensregeln
Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich in und außerhalb der Schule zu engagieren und sich nicht auf andere zu verlassen
Keine verbale oder gar körperliche Gewalt, kein Mobbing 
 
2. Enge Zusammenarbeit Lehrer, Schüler, Eltern
 
Um diese Ziele zu erreichen, ist eine enge, vertrauensvolle und ehrliche Zusammenarbeit aller an der Schule beteiligten Gruppen unerlässlich. Die Loyalität und Unterstützung der Eltern sind unverzichtbar.
 
Möglichkeiten hierfür sind:
Telefonate (schneller und intensiver Informations- und Meinungsaustausch)
Besuch der Elternabende, Infoveranstaltungen, Elternsprechtage und der Lehrersprechstunden (auch eine individuelle Terminvereinbarung muss hier möglich sein!)
Schriftliche Mitteilungen der Schule
Schriftliche Mitteilungen der Eltern (im Hausaufgabenheft)
Inanspruchnahme externer Hilfen:  Schulberatung, Schulpsychologe, Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle, Förderzentren, …
 
Bei der Klärung von Problemen, egal welcher Art, ist es unerlässlich, dass alle Parteien angehört werden, um ein möglichst objektives Bild zu gewinnen und angemessene Maßnahmen einsetzen zu können. Mitteilungen von Eltern an Lehrer oder von Lehrern an die Eltern sollten dabei nicht als Einmischung oder Belästigung gesehen werden, sondern als das Bemühen, gemeinsam dem Erziehungsauftrag gerecht zu werden. Differenzen sollen dabei offen und ehrlich (aber nicht vor den betroffenen Schülern) diskutiert und gemeinsame Lösungen gesucht werden. (Eltern und Lehrer sind keine Gegner oder Feinde, sondern Partner, die es gut mit den ihnen anvertrauten Kindern meinen!)
 
3. Erzieherische Maßnahmen
 
Jeder Mensch, auch jeder Schüler, macht Fehler und darf Fehler machen. Niemand ist perfekt! Es ist aber wichtig, zu lernen, mit Fehlern zu leben, zu ihnen zu stehen, sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen, Konsequenzen zu tragen und aus ihnen zu lernen.
Die folgenden Maßnahmen sollen die Schüler dabei unterstützen, sie müssen sach- und schülergemäß eingesetzt werden und verhältnismäßig sein. Sie stellen keine einzuhaltende Reihenfolge dar. Über die zu ergreifenden Maßnahmen entscheidet der Lehrer, bzw. die Schule.        
 
Gespräche (als wichtigste und grundlegende Form zur Lösung von Problemen)
Ermahnung
sich entschuldigen
zusätzliche Arbeiten ( das Fahrrad eines Mitschülers putzen, einen Kuchen für die Klasse backen, Referate, Übernahme von Diensten in der Schule, Arbeiten im Elternhaus übernehmen,….)
Zusatzaufgaben ( Aufsatz schreiben, Gedichte lernen, Übungsaufgaben zu verschiedenen Fächern)
Nacharbeit in der unterrichtsfreien Zeit
Schriftliche Mitteilung
Verweis
Verschärfter Verweis
Ausschluss vom Unterrricht (weitere Maßnahmen nach Art. 86 BayEuG werden hoffentlich nicht nötig!) 
 
4. Regeln und Richtlinien regeln den „Unterrichtsbetrieb" und das Zusammenleben an unserer Schule
 
Die folgenden Anhänge sind Bestandteil unseres Erziehungskonzeptes:
a)      Schulhausordnung
b)      Unser Sozialziele-Center
c)      Pädagogische Richtlinien und Maßnahmen zur Gewährleistung eines geordneten Schulalltags
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